Bedürfnisse nach Maslow

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Bedürfnis bezeichnet das Gefühl des Mangels, das eine Person empfinden kann. In seiner mittlerweile sehr berühmten Pyramide erklärt Abraham Maslow, dass es fünf aufeinanderfolgende Kategorien von Bedürfnissen gibt. An der Basis der Pyramide werden die physiologischen Bedürfnisse unterschieden, die ein Hinweis auf die Grundbedürfnisse sind. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Überleben jedes Einzelnen: Essen, Kleidung, Trinken.

Darauf folgen Sicherheitsbedürfnisse, die zum Ausdruck bringen, wie wichtig es für jeden Einzelnen ist, beruhigt zu sein. Um sich sicher zu fühlen, kauft eine Person z. B. Geräte zur Sicherung ihrer Wohnung, schließt eine Krankenversicherung ab, sucht einen festen Job usw. Wenn ein Mensch ein Gefühl der Sicherheit erlangt hat, entwickelt er auf natürliche Weise das Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Gemeinschaft, einem Verein oder Ähnlichem. Auch als soziale Bedürfnisse bezeichnet, sind die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit mit dem sozialen Charakter eines jeden Menschen verbunden.

Wenn sich ein Individuum von einer Gruppe akzeptiert fühlt, verspürt es das Bedürfnis, von sich selbst und von Gleichaltrigen geschätzt zu werden. Diese Bedürfnisse können sich z. B. in der plastischen Chirurgie äußern, um sich schöner zu fühlen, oder im Kauf von Luxusgegenständen, die ihm einen gewissen sozialen Status verleihen. An der Spitze der Maslowschen Pyramide stehen die Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung. Sie bestehen darin, dass jeder Einzelne diese Ziele erreicht, sein Potenzial entwickelt und alle ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpft. Laut Abraham Maslow sind diese fünf Bedürfnisse perfekt hierarchisch angeordnet.