Lineare Zuweisung

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Die Regalzuweisung ist eine Praxis, die von Einzelhändlern zur Optimierung der Verkaufsflächen angewandt wird. Sie besteht darin, jeder Produktreferenz Regalanteile an einem Regal zuzuweisen, das einer Produktfamilie gewidmet ist. Auf diese Weise können Planogramme erstellt werden. Bei der Zuteilung des Lineals werden mehrere Faktoren berücksichtigt, die sich auf :

  • die Referenz: ihr Marktanteil innerhalb der Produktfamilie, die Gewinnspanne, die sie erzielt, und die Werbemaßnahmen,
  • die Marke: ihre Imagewirkung, ihre Verhandlungsmacht und die Konkurrenz,
  • Vereinbarungen und geschäftliche Kooperationen mit dem Hersteller.

Früher wurde die Entscheidung über die Regalzuteilung vor allem von Abteilungs- oder Bereichsleitern verwaltet. Nun liegt diese Entscheidung zunehmend bei den zentralen Strukturen der Einzelhändler, d. h. bei den zentralen Einkaufs- und Listungsstellen. Im Allgemeinen sind die Allokationsentscheidungen und die Regalanteile innerhalb des Regals recht stabil. Händler bevorzugen meist die Methode der Linearallokation, bei der die bestehende Aufteilung in regelmäßigen Abständen geändert wird. Sie müssen dann nur noch die Auswirkungen der vorgenommenen Änderungen auf den Verkauf der betreffenden Produkte beobachten und analysieren.