Sekundäre Daten

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Daten werden als sekundär bezeichnet, wenn sie vorhanden sind und den Unternehmen bereits zur Verfügung stehen, wenn sie sie benötigen. Um qualitativ hochwertig zu sein, müssen diese Daten relevant, zuverlässig, objektiv und vor allem genau sein. Die Informationen müssen außerdem aktuell sein.

Je nachdem, woher sie kommen, unterscheidet man heute zwei Arten von Sekundärdaten:

  • interne Sekundärdaten oder internal secondary data.
  • externe Sekundärdaten oder external secondary data.

Sekundärdaten werden als intern bezeichnet, wenn sie innerhalb des Unternehmens selbst verfügbar sind. Dazu gehören z. B. Archivunterlagen, frühere Marktforschungsberichte und Geschäftsberichte. Sekundärdaten werden als extern bezeichnet, wenn sie von einem Informationszentrum stammen, das spezialisiert oder allgemein sein kann. Beispiele hierfür sind das INSEE und die Handelskammern. Der Zugang zu diesen externen Sekundärdaten kann kostenlos sein oder von der Zahlung einer Zugangsgebühr abhängig gemacht werden.

Sekundärdaten stehen im Gegensatz zu Primärdaten, die speziell erhoben wurden, um einen bestimmten Bedarf zu decken.